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Aus dem Magazin

Zustand beschreiben, ohne Unsicherheit zu verbergen

Eine praktische Grundlage für Fotos, Reparaturangaben und ehrliche Zustandsbeschreibungen.

Beobachtungen statt Versprechen

„Wie neu“, „gut“ und „gebraucht“ ersetzen keine Beschreibung. Nennen Sie sichtbare Merkmale und tatsächlich durchgeführte Prüfungen. Aussagen wie „perfekt“, „steril“ oder „vollständig sicher“ brauchen eine erklärbare, belastbare Grundlage. Entscheidend sind Vorgeschichte und Grenzen.

Systematisch prüfen

Beschreiben Sie Körper, Oberfläche, Gelenke, Verbindungen und Zubehör getrennt. Notieren Sie Flecken, Verfärbungen, Risse, Schwergängigkeit, lockere oder fehlende Teile, Gerüche und Lagerschäden. Geben Sie Ort und ungefähres Ausmaß an und fotografieren Sie bei neutralem Licht. Keine Filter oder Ausschnitte zum Verbergen von Fehlern. Nicht prüfbare Stellen ausdrücklich nennen.

Reparaturen und Ersatzteile erläutern

Nennen Sie bekannte Reparaturen, soweit bekannt den Zeitpunkt sowie belegbare Produkte und Verfahren. Unterscheiden Sie Original- und Ersatzteile; markieren Sie Unsicherheit. Auch eine saubere Reparatur kann Aussehen, Bewegung und Pflege beeinflussen. Behaupten Sie keine Facharbeit oder Herstellerfreigabe ohne Beleg.

Lieferumfang klar abgrenzen

Listen Sie Kleidung, Ständer, Verpackung und Pflegemittel einzeln auf. Kennzeichnen Sie reine Dekoration auf Fotos. Nennen Sie vorhandene Anleitungen, Belege und Originalverpackung; schwärzen Sie private Daten. Beschreiben Sie ungeöffnetes Zubehör korrekt und bezeichnen Sie geöffnete Artikel nicht als neu.

Angaben aktuell halten

Zustandskategorie und Beschreibung müssen zusammenpassen. Ergänzen Sie neu entdeckte Mängel und weisen Sie Interessenten direkt auf wichtige Änderungen hin. Speichern Sie die letzte Beschreibung und Fotos vor dem Versand. Ein sorgfältiger Nachweis verhindert nicht jeden Streit, schafft aber eine gemeinsame Grundlage.

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